Plötzlich Profi!

Luxemburgs Fußball hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Vergangene Saison hat sich mit F91 Düdelingen erstmals ein Klub aus dem reichsten Land der EU für die Europa League-Gruppenphase qualifiziert. Die Erfolge locken Spieler aus den Nachbarländern an.

Nachbarschaftshilfe

Ein Drittel aller Spieler in Luxemburgs höchster Liga, kommen aus Belgien, Deutschland oder Frankreich. „Es hat sich auf jeden Fall von der Qualität sehr viel getan. Auch durch die internationalen Erfolge. Spieler aus Belgien, Frankreich und Deutschland haben die Liga aufgewertet“, sagt Jakob Dallevedove vom FC Victoria Rosport. Der 31-jährige Deutsche hat mit Ligakonkurrent Fola Esch schon Champions- und Europa League Qualifikation gespielt.

Internationale Fußballbühne

„Internationale Spiele machen natürlich den Reiz aus, hier zu spielen“, so Dallevedove. Meist sind es Spieler aus der vierten oder fünften deutschen Liga, die in Luxemburg ihr Glück versuchen. Für viele ist es ein Sprung vom Amateur zum Profifußballer. Marc Thome, Trainer vom FC Victoria Rosport, pocht aber auf Qualität: „Wir nehmen nur ausländische Spieler, die besser sind als Luxemburger, sonst hat das keinen Zweck.“ Er hat mit seinem Ex-Klub Jeunesse Esch ebenfalls international Erfahrung gesammelt.

Qualität setzt sich durch

Talente haben die Chance ihren Fußballtraum in Luxemburg zu verwirklichen. Für den ORF 1 Reporter, den Hobbykicker, der in Österreich in der achten Spielklasse gespielt hat, reicht es aber nicht. Auch bei kleineren Vereinen ist die Qualität und Intensität bereits sehr hoch.

Diese Reportage ist im Zuge von eurotours2019 entstanden. Ein Projekt des Bundeskanzleramtes, finanziert aus Bundesmitteln.