Fahrrad vs Auto: Wir beantworten eure Fragen

Bei einem Verkehrsunfall in Niederösterreich kamen zwei Kinder ums Leben. Sie befanden sich während des Unfalls im Anhänger eines E-Bikes. Jetzt wird auf Facebook heftig diskutiert. Einige eurer Fragen haben wir Verkehrsexperten, Klaus Robatsch gestellt.

“Man hat keinen Schutz wenn hinten wer auffährt”

Die konkreten Fragen zum Unfall müssen die laufenden polizeilichen Ermittlungen klären. Andere kann bereits jetzt Klaus Robatsch vom Kuratorium für Verkehrssicherheit beantworten. Facebook-Userin Traudi schreibt beispielsweise: “Man hat keinen Schutz wenn hinten wer auffährt”. Rohatsch erinnert hier daran ausreichend Abstand zu halten. Für mehr Sicherheit soll zukünftig durch neue Technologien gesorgt werden: “Fahrerassistenzsysteme sind natürlich die Zukunft, ich denke dabei an den Abstandsassistent.”

Zu viel Fokus auf Autofahrer anstatt Radfahrer

Facebook-User Matthias stellt fassungslos die Frage: “Wie konnte der Unfall passieren?”. Er vermutet, dass bei der Verkehrsplanung zu viel Fokus auf Autofahrer anstatt auch auf Radfahrer gelegt wird. Der Verkehrsexperte sieht hier bereits Fortschritte. Robatsch findet, dass ein Umdenken stattgefunden hat. “Da wo hohe KFZ-Geschwindigkeiten sind, 50 km/h und mehr, dort sollte der Radfahrer vom Autoverkehr getrennt werden” beschreibt er. 

Am Ende liegt der Focus am Menschen

Bauliche Maßnahmen und neue Technologien sollen zukünftig für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen. Um sicher an das Ziel zu gelangen zählt neben Technik und äußeren Voraussetzungen jedoch eines: der Mensch und sein Handeln.