Bis zu 500 Shisha-Bars stehen vor dem Aus

Mit dem Rauchverbot steht die Existenz vieler Wirte auf dem Spiel: Vor allem bei denjenigen, deren gesamtes Geschäftskonzept darauf beruht, dass die Kundschaft bei ihnen raucht: Die Shisha-Bars. Ein Drittel der circa 500 Betriebe soll bereits zugesperrt haben - und es werden weitere folgen.

„Wie ein Restaurant ohne Essen“

Die kleine Shisha-Bar in Hollabrunn (NÖ) hat schon mal Abschied gefeiert. Vor allem viele Junge sind gekommen. Sie verstehen nicht, dass es für Shisha-Bars keine Ausnahme vom Rauchverbot gibt. „Ich gehe ja auch nicht zum Mäci und bekomme nur Pommes, aber keinen Burger“, sagt etwa Gast Xaver Pachner.

Hoffen auf eine Ausnahme

Die Bar in Hollabrunn hat ab November nur mehr an den Wochenenden offen. Shisha wird es dann keine mehr geben. Langfristig sei das keine Perspektive. „Es hat schon im Vorhinein Kündigungen gegeben. Im November kommt die nächste Kündigungswelle“, erklärt Branchenvertreter Jakob Baran die Situation in Österreich. Seine letzte Hoffnung ist nun eine Verfassungsklage auf eine Ausnahme. Die Richter werden aber frühestens im März darüber entscheiden.