Quallen-Invasion in Australien

Im australischen Bundesstaat Queensland mussten mehrere Strände vorübergehend zusperren. Der Grund: noch nie wurden so viele Exemplare der sogenannten „Portugiesischen Galeere“ (engl. Bluebottle) auf einmal gesichtet. Umgangssprachlich oft als Qualle bezeichnet, gehören die Tiere eigentlich zur Gattung der Seeblasen. Starker Wind und Wellen hatten sie zur Küste getrieben.

Starke Schmerzen bei Berührung

Die Tentakel der Portugiesischen Galeere können bis zu 50 Meter lang werden. In ihnen befindet sich ein Gift, das bei Berührung starke Schmerzen und striemenartige Wunden auslösen kann. „Surf Life Saving Queensland“ zählte an einem Wochenende mehr als 3.500 Verletzte.

Keine Lebensgefahr

Jason Argent, Koordinator bei „Surf Life Saving Queensland“, rät, sich von den Tieren fernzuhalten. „Sie befinden sich meistens nah am Wasser“, meint er. „Beim Vorbeilaufen sollte man deshalb extra aufpassen, da sie noch aktiv sein und einen in den Fuß stechen können“. Lebensgefährlich sind die Verletzungen zum Glück meist nicht. Durch Eis oder heißes Wasser lassen sich die Schmerzen lindern.