So kämpfen Mutter und Sohn gegen die Klimakrise

Hier demonstrieren Mutter und Sohn gemeinsam. Helga spricht mit trauriger Stimme in ein Mikrofon: „Als Mutter nehme ich die drohende Kilmakatastrophe sehr persönlich“. Neben ihr steht ihr Sohn Dario. Sein weißes Hemd ist mit Kunstblut beschmiert. Ernste Blicke und Betroffenheit bei den vielen Kindern und Jugendlichen, die gekommen sind. Ein Mädchen hat Tränen in den Augen. Hier, mitten in Wien, findet eine Aktion von „Extinction Rebellion“ statt.

Sorge um die Zukunft

Helga und Dario engagieren sich bei den Klima-Aktivisten der Extinction Rebellion. Eine Gruppe, die vor den Folgen der Klimakrise warnt. Sie befürchten, dass es durch die Erderwärmung Gewalt, Krieg und einen Kampf um Ressourcen geben könnte. Mit dem Wort „Extinction“ im Namen beziehen sie sich auf ein drohendes Aussterben. „Extinction Rebellion“ gibt es in mehr als 70 Ländern, die Gruppe ist umstritten, auch innerhalb der Klimabewegung.

Dario (18) will keine Kinder in diese Welt setzen

Im Leben von Mutter Helga und Sohn Dario dreht sich alles um den Klimaschutz. Sie versuchen, Müll zu vermeiden, sich zu engagieren. Es ist ein düsteres Bild, das der 18-Jährige Dario von seiner Zukunft hat: „Es war eigentlich mein größter Traum, Kinder zu bekommen“, sagt Dario resigniert. Doch: „Ich könnte es nie verantworten, ein Kind in diese Welt zu setzen, mit dem Wissen, dass es vielleicht nicht überleben wird.“