Mehr Rechte für die „angestellten“ Igel

Katzen-Cafés und Hunde-Cafés liegen voll im Trend. Auch hier bei uns. Hier kann man den Kaffee genießen, und dabei etwa mitten unter Katzen sitzen. In Russland geht man da sogar noch ein Stück weiter. Dort gibt es Cafés mit echten Eulen, Waschbären, Schlangen oder Igeln. Wegen des Booms sind ab nächstem Jahr Cafés verboten, die sich nicht ausreichend um das Wohl der Tiere kümmern.

„Vorsichtig angreifen!“

Also so etwas wie „Angestelltenrechte“ auch für die Tiere? Bei einem Besuch im Igel-Café sehen wir, wie das aussehen könnte. Den Betreibern ist der Tierschutz ein Anliegen. Die Tiere anfassen darf man etwa nur nach einer Einschulung. „Igel haben eine sensible Stirn“, erklärt die Expertin im Igel-Café den Gästen, „darum bitten wir die Leute, sie vorsichtig anzugreifen und nur von den Ohren weg zu streicheln.“

Drei freie Tage für den Igel

Im Igel-Café hat jeder Igel drei Tage pro Woche frei. Zur Entspannung. Igel sind Lärm und viele Menschen nicht gewöhnt. Etwa 5 bis 7 Euro kostet eine Stunde im Igel-Café für den Besucher umgerechnet. „Bezahlung“ gibt's für die tierischen Mitarbeiter trotz aller neuer Gesetze aber noch nicht.