Wie Gorillas in Ruanda gerettet werden

„Es ist nicht leicht einen Gorilla zu verfolgen, du musst schnell sein“, sagt Emmanuel Bizagwira. Er ist einer der sogenannten „Gorilla Tracker“. Tag und Nacht verfolgen sie die Gorillas im Volcanoes Nationalpark, um ihr Verhalten und ihren gesundheitlichen Zustand zu überprüfen. Dank Emmanuel und seinen Kollegen, konnte die Gorilla Population im letzten Jahrzehnt von 680 auf über 1000 steigen.

Hoher Eintritt für guten Zweck?

Für einen Preis von 1.500 Dollar bekommt man die Möglichkeit, selbst in den Nationalpark zu gehen und die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. 10 Prozent dieser Einnahmen gehen an Projekte in der Umgebung. Krankenhäuser, Schulen und Infrastruktur werden damit ausgebaut.

Hoffnung für die Bevölkerung

Die umliegende Bevölkerung ist in bestimmter Weise also abhängig von den Gorillas, profitiert aber auch. Viele Einwohner arbeiten als „Gorilla Tracker“ oder als Tourguide für Touristen. Auch Jean Claude, ein Einwohner aus dem Nachbardorf, würde gerne mal als Guide arbeiten. „Wenn ich mal fertig bin mit meinem Studium, will ich ein Guide für Touristen werden. Ich will Geld verdienen, um meiner Familie zu helfen.“