Anna Maria (21): „Ich bin jetzt noch überzeugter von der ÖVP“

Anna Maria Paukowitsch ist 21 Jahre alt und arbeitet in einem Farbenfachgeschäft in einer kleinen niederösterreichischen Gemeinde. Nebenbei studierte sie Jus und seit Anfang des Jahres engagiert sie sich bei der JVP Niederösterreich.  „Vom Ende der Schuldenpolitik bis hin zur sinkenden Arbeitslosigkeit, ich fand es schon sehr beeindruckend was unter der Regierung von Sebastian Kurz weiterging in Österreich“, erklärt die 21-Jährige ihr Engagement.

 
Schock nach Video

Als sie zum ersten Mal von dem „Ibiza-Video“ gehört hat, ist Anna Maria gerade von der Arbeit heimgekommen. „Ich dachte zuerst, dass das nur reine Satire sein kann, denn ich bin nicht davon ausgegangen, dass so etwas wirklich passieren kann“. Im Video seien sehr viele rote Linien überschritten worden, das habe sie geschockt, so Anna Maria.

Kandidatur als Gemeinderätin

An die politischen Ereignisse rund um das Video werde sie sich noch in 20, 30 Jahren erinnern, meint die angehende Juristin. Die Regierungskrise habe sie aber noch mehr von Sebastian Kurz überzeugt.  „Ich finde der Misstrauensantrag war nur parteipolitisch und nicht zum Wohl des Volks“, so Anna Maria. Sie habe es beeindruckt wie „ruhig und behutsam“ Kurz während der Regierungskrise aufgetreten ist. Jetzt möchte daheim in Obergrafendorf als Gemeinderätin kandidieren und sich noch mehr bei der ÖVP engagieren.

Generation Ibiza

Die Mini-Serie „Generation Ibiza“ porträtiert junge Menschen und wie das Ibiza-Video ihre politische Haltung entscheidend beeinflusst hat. Die Porträts der Serie „Generation Ibiza“ werden auf meins.orf.at ausgespielt, im Magazin 1 (ORF1, Mo-Fr 18:10 Uhr) ausgestrahlt und von ORF 1 auf Social Media begleitet. Das sind die 6 Porträts:

Lea (17): „Ich gehe jetzt demonstrieren“
Markus (25): „Ich gehe nicht mehr wählen“
Anna Maria (21): „Ich bin jetzt noch überzeugter von der ÖVP“
Nino (17): „Ich unterstütze die FPÖ jetzt erst recht“
Lotti (16): „Ich engagiere mich in einer Oppositionspartei“
Michael (29): „Trotz vieler Fehler bleibe ich bei der SPÖ“