Die Nacht der Fuck-Ups

Bei der Fuck-Up-Night in Graz am 13. November erzählten zwei Unternehmer und eine Unternehmerin von ihren größten wirtschaftlichen Misserfolgen. Die Vision: dem Publikum die Angst nehmen, übers Scheitern zu sprechen und stattdessen Mut zum Risiko zu wecken.

Betrunkene Idee

Die Idee zur Fuck-Up-Night wurde 2012 in Mexiko geboren. Fünf Freunde beschwerten sich bei einer Runde Mezcal darüber, immer nur von Erfolgsgeschichten zu hören. Was daraus entstand, gibt es mittlerweile in 300 Städten auf der ganzen Welt.

Fuck up and get up

Die Veranstalter möchten damit einen gesunden Zugang zum Thema Scheitern vermitteln. Auch dem Unternehmer Gernot Hutter, der an diesem Abend davon erzählt, wie er mit mehr als 160 Millionen Euro Schulden die größte Pleite des Jahres 2012 verantwortete, geht es um einen positiven Zugang zum Fuck-Up: „Dafür plädiere ich, dass man das wirklich als Lerneffekt nutzt um zu sagen: wie kann ich dadurch wieder Innovation antreiben und wieder neu in Schwung bringen.“