Schatzsuche in den Rocky Mountains erfolgreich

Es muss ein bewegendes Gefühl gewesen sein für den Finder: Eine schwere Schatulle, etwa 25 mal 25 Zentimeter groß. Bis obenhin gefüllt mit Goldmünzen, Schmuck und wertvollen Kunstgegenständen. 2 Millionen Dollar soll der Schatz wert sein. Ganze 10 Jahre lang waren zigtausende Amerikaner quer durchs Land unterwegs auf Schatzsuche.

Die verrückte Idee eines Multimillionärs

Aber wie kommt ein millionenschwerer Schatz in die Rocky Mountains? Es war die Laune eines Multimillionärs, Forrest Fenn. Der weißhaarige Kunstsammler schrieb seine Memoiren. Und quasi als Bonus gab's dazu im letzten Kapitel eine Schatzkarte und ein kryptisches Gedicht mit Hinweisen. Irgendwo da draußen hatte er einen Schatz versteckt.

Schatzfund bestätigt

Was folgte, war wahre Goldgräberstimmung. Viele planten ihren Urlaub nach möglichen Hinweisen, unternahmen ausgedehnte Touren durch die Berge. In Foren tauschte man sich über Rätsel und angebliche Tipps von Mr. Fenn aus. Auch ein österreichisches Filmteam reiste in die USA, um eine Dokumentation zu drehen: „Nach außen hin habe ich gesagt, ich möchte nur den Film drehen“, erinnert sich Filmemacher Bernhard Vosicky, „aber natürlich denkst du daran: Ich will das haben!“ Nach 10 Jahren Suche wurde der Schatz nun gefunden. Forrest Fenn, mittlerweile hoch betagt, hat den Fund bestätigt. Der Finder bleibt anonym. Und für Schatzsucher auf der ganzen Welt heißt es nun: ein neues Hobby suchen...