Wozu noch Facebook?

Zu seinem 15. Geburtstag hagelt es für Facebook mehr Kritik, als Glückwünsche. Die zahlreichen Skandale rund um das größte Online-Netzwerk der Welt scheinen das Image seines Gründers, Marc Zuckerberg, angekratzt zu haben. Facebook würde seine gesellschaftliche Verantwortung nicht wahrnehmen und habe die letzten Jahre nichts dazugelernt, so Kritiker.

Immun gegen Skandale?

Insbesondere die Facebook-Skandale rund um Datenschutz und Privatsphäre haben dafür gesorgt, dass viele die Plattform nicht mehr nur in positivem Licht sehen. Dennoch steigen die Nutzerzahlen wieder, wie das Unternehmend passend zum Jahrestag verkündete. Im letzten Quartal sei die Zahl der Nutzer um 50 Millionen auf rund 2,32 Milliarden gestiegen. Viele der Facebook-Nutzer sind der Meinung, ihre Daten sind auf der Plattform nicht sicher – und bleiben trotzdem.

Keine Alternative

Wer Facebook nicht vertraut und trotzdem weiter nutzt, tut dies meist aus einem simplen Grund: Alternativlosigkeit. Viele nutzen Facebook um mit Freunden zu kommunizieren. "Im Moment ist Facebook der ultimative Kanal, um zu kommunizieren – es  ist schnell und unkompliziert. Alles ist auf Facebook“, so ein Nutzer. Er habe schon oft überlegt, seinen Account zu löschen, es aber nie getan. „Das ist so eine von den Sachen, die man nicht mag und trotzdem braucht“.