Europol fahndet nach diesen Frauen

Mit der Kampagne „Crime has no gender“ will das die europäische Strafverfolgungsbehörde Europol auf die steigende Anzahl weiblicher Tatverdächtiger aufmerksam machen. Eine Entwicklung, die sich auch in Österreich bemerkbar macht.

„Crime has no gender“

Hierzulande dominieren Männer laut der polizeilichen Kriminalstatistik das Verbrechen. Auf vier tatverdächtige Männer kommt eine tatverdächtige Frau, wobei die Anzahl der weiblichen Tatverdächtigen stärker im Steigen ist. Das zeigt der Zehn-Jahres-Vergleich zwischen den beiden Geschlechtern.

Immer mehr Frauen als Tatverdächtige

Während 2009 insgesamt 43.412 Frauen als Tatverdächtige ausgeforscht wurden, waren es 2018 insgesamt 58.346 weibliche Tatverdächtige (+34,4%). Bei männlichen Tatverdächtigen stieg die Zahl von 175.293 Tatverdächtige im Jahr 2009 auf 230.068 Tatverdächtige im Jahr 2018 und damit nur um +31,2%. Die Kampagne hat bereits zu zwei Verhaftungen geführt.

Die Polizei bittet um Hinweise

Hinweise zum Aufenthalt der Personen können anonym per Mail oder per Telefon ans Bundeskriminalamt mitgeteilt werden.