Danke, Strache! Aber wofür?

Mit 1. Oktober gab Heinz-Christian Strache seinen endgültigen Rückzug aus der Politk bekannt. Wie denken die Wählerinnen und Wähler über diesen Schritt und wollen sie sich vielleicht noch für etwas bei Strache bedanken? Wir haben nachgefragt.

„Bedanken kann ich mich für nichts“

Obwohl die Meinungen durchwegs verschieden waren, sahen einige den Rückzug Straches grundsätzlich positiv. „Bedanken kann ich mich für nichts“ oder „Ich bin froh, dass so ein Politiker keinen Platz in unserer Republik hat“ waren kritischere Stimmen. Man sei froh, dass Politker grundsätzlich nicht allmächtig sind und zu ihren Fehlern stehen müssen. Der Schritt, den Rückzug aus der Politk zu wagen, hätte für viele schon wesentlich früher kommen müssen. „Direkt nach Ibiza wäre der perfekte Zeitpunkt gewesen“, so ein Passant.

„Die Anderen sind ja auch keine Heiligen“

Aber nicht alle freuen sich über Straches Entscheidung, sich aus der Politik zurückzuziehen. „Er hat sich immer sehr eingesetzt und seinen Themen standgehalten“ und „Ich finde die negative Kritik nicht in Ordnung“ ware etwa zu hören. Strache bezeichnete sich selbst seit jeher als Poliker, der dem „kleinen Mann“ nahe stehe und sich für diesen einsetze. Für manche wird Heinz-Christian Strache ewig ein Opfer seiner Feinde sein. Anderen bleibt er als korrupter Politiker in Erinnerung.