„Wahnsinn“ am Black Friday

Es ist eine der größten Rabattschlachten im Einzelhandel: Der so genannte „Black Friday“ am 23. November und dann der „Cyber Monday“ drei Tage später. Die aus Amerika importierten Ausverkaufstage sind dabei, den Einzelhandel auch in Europa zu verändern. Das Besondere an ihnen: Die Rabatte gibt es schon zu Beginn des Weihnachtsgeschäfts und nicht erst in den letzten Tagen vor oder gar nach dem Fest.

US-Trend auch in Europa angekommen

In Nordamerika lockten schon lang die Warenhäuser ihre Kunden jeweils am vierten Freitag im November mit vielen Aktionen in die Geschäfte. Entstanden ist der sogenannte „Black Friday“ einst, weil in den USA an diesem Tag - direkt nach dem Erntedankfest Thanksgiving - ein Großteil der Bevölkerung frei und somit Zeit für Einkäufe hat.

Chaos im amerikanischen Handel

In den USA sorgt der Black Friday jährlich für wilde Szenen. „Wenn wir das Gefühl haben, dass es nur eine kurze Zeit gibt, wo man etwas besonders Attraktives erwerben kann, dann erzeugt das in uns eine unheimliche Begierde, das haben zu wollen“, erklärt der Konsumpsychologe Josef Sawetz das Phänomen.