„Ich profitiere vom 12-Stunden-Tag“

Alexander Kränkl hat ein Startup gegründet, das Streaming-Services für Events anbietet. Aus Erfahrung weiß er, dass lange Tage zum Alltag in der Eventbranche gehören. Lange Tage, die ihn bisher oft in eine schwierige Lage gebracht haben: „Man kommt sehr sicher in einen Graubereich hinein, weil nicht projektbezogen sondern einfach nur tageweise abgerechnet wird. Das ist nicht zeitgemäß.“

12-Stunden-Tag als Lösung

Das neue Arbeitszeitgesetzt kommt für den Unternehmer wie gerufen. Davon würde die ganze Branche profitieren, meint er. Bislang haben Jobs in der Eventbranche oft ausländische Unternehmen abgeräumt. Im Ausland gelten oft andere Arbeitszeitregelungen. In Ländern wie Irland, Dänemark oder Schweden ist ist der 12-Stunden-Tage bereits zulässig.

Keine 60-Stunden-Woche?

Eine 60-Stunden-Woche möchte er aber dennoch nicht. Es gehe ihm nicht darum, dass seine Mitarbeiter generell länger arbeiten müssen, sondern, dass sie das bei Bedarf können.