Smombies: Wenn Smartphones lebensgefährlich werden

Vor wenigen Wochen starb eine Frau in Linz, aufgrund ihrer Kopfhörer hat sie die auf sie zukommende Straßenbahn nicht bemerkt. Benutzt man sein Smartphone im Straßenverkehr, endet das immer häufiger tödlich. Verkehrsexperten betonen, dass Ablenkung mittlerweile die häufigste Todesursache ist. Dabei spielt das Smartphone eine große Rolle. „Smombies“, also Smartphone-Zombies, werden Personen mit Handy im Straßenverkehr inzwischen genannt. Durch das Smartphone wird häufig eine rote Ampel oder ein Auto übersehen.

Kreative Ideen gegen die „Smombies“

In vielen Ländern gibt es bereits Maßnahmen gegen Ablenkung bei Verkehrsteilnehmern. In Südkorea sterben jährlich 1200 Menschen, weil sie von ihrem Smartphone abgelenkt werden. Dort gibt es mittlerweile Ampeln, die sich am Boden befinden. Die Südtiroler Landeshauptstadt Bozen setzt auf gepolsterte Laternen mit warnenden Sprüchen, eine ähnliche Aktion gab es in Graz. Die endgültige Lösung ist das jedoch nicht. Verkehrsexperte Klaus Robatsch betont: „Deshalb einfach ganz wichtig: Handy einfach nicht benutzen, wenn man im Straßenverkehr unterwegs ist.“