Von der Modeschule ins Weltall

Die Schutzhüllen zahlreicher europäischer Satelliten stammen aus Österreich. Genauer gesagt aus dem niederösterreichischen Berndorf. Hier arbeitet Christina Steiner – als Weißnäherin in der Kryptoproduktion. Eigentlich hat die 19-Jährige eine Modeschule besucht und wollte Designerin werden. Ihre Ausbildung hilft ihr allerdings auch bei ihrem heutigen Job – auch wenn Mode und Raumfahrt-Industrie auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam haben.

Die Hälfte kommt von Modeschulen

„Also wenn ich in der Modeschule nicht wäre, würde ich mir bei vielem schwerer tun“, sagt Christina Steiner. „Das Arbeiten mit den Schablonen, mit den Messern, und mit dem Nähen fällt mir dadurch leichter.“ Auch ihr Vorgesetzter, Standortleiter Georg Penteker, sieht das so: „Wir arbeiten hier mit 3D-Plänen – Modeschul-Absolventinnen bringen da ein sehr gutes Grundwissen mit.“ Rund die Hälfte der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Betriebs kommen von Modeschulen.