Dieser Mann fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen

Peter Hofer ist Initiator das Volksbegehrens „Bedingungsloses Grundeinkommen“, das ab 18. November unterschrieben werden kann. Darin fordert der ehemalige Lehrer ein monatliches bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 1200 Euro für alle österreichischen Staatsbürger ab 18 Jahren.

Ärmere entlasten

Finanziert werden soll das Grundeinkommen über einen Solidaritätsbeitrag, der 0,94 Prozent auf alle in Österreich getätigten Umsätze betragen soll. „Der obdachlose Mensch bezahlt genauso viel wie die Multimilliardärin“, sagt Hofer. Am Ende würden reichere Menschen mehr bezahlen, als sie zurückbekommen – bei ärmeren Menschen passiert genau das Gegenteil.

Computer kosten Arbeitsplätze

Hofers größte Sorge ist die voranschreitende Digitalisierung. „Es werden einfach in den nächsten paar Jahren ganz viele Arbeitsplätze wegfallen“, sagt er. Aber auch seine aktuelle Lebenssituation ist eine Motivation für das Volksbegehren. Hofer selbst sagt, dass er jeden Monat mit 800 Euro auskommen muss.

Kritik am Modell

Hofers Modell findet viel Zuspruch wird aber auch kritisiert: Einerseits, weil es an die österreichische Staatsbürgerschaft gekoppelt ist und andererseits, weil Gegner meinen, dadurch würde keine gleichere Gesellschaft entstehen. Lediglich die armen Menschen würden besser abgesichert sein. Zudem könnten Arbeitgeber von Lohnerhöhungen absehen, da ihre Arbeitnehmer durch das bedingungslose Grundeinkommen ja abgesichert seien.