So bleibt die LGBTIQ*-Community trotz Corona sichtbar

„PRIDE“ TROTZ CORONA

So lautet das Motto der LGBTIQ*-Community 2020. Denn aus der ausgelassenen Regenbogenparade am Wiener Ring wird heuer wegen Corona nichts. Doch die queeren Menschen haben Alternativen gefunden, um auch in Corona-Zeiten weiterhin sichtbar zu bleiben.

PRÄSENZ UND DIVERSITÄT

Der sogenannte „Pride Month“ im Juni ist normalerweise eine Zeit voller Treffen, Sichtbarkeit und Diversität, in der die Community den öffentlichen Raum übernimmt und das Leben feiert. Neben zahlreichen Partys werden auch viele Demonstrationen veranstaltet. Diese sollen auf die Missstände und Diskriminierung aufmerksam machen und für die Gleichberechtigung der LGBTIQ*-Community sorgen.

WAS SICHTBARKEIT BEDEUTET

„Da zu sein, akzeptiert zu werden. Es ist immer noch so, wenn man ein schwules,oder lesbisches Pärchen auf der Straße sieht, oder man selbst mit irgendwem Hand in Hand durch die Straßen läuft, dass man blöd angeschaut wird.“ so André, der solche Erfahrungen bereits gemacht hat. Laut einer aktuellen EU-Studie mit 140.000 Befragten, vermeiden es immer noch 6 von 10 Personen aller Altersgruppen, mit ihrem gleichgeschlechtlichen Partner in der Öffentlichkeit Hand in Hand aufzutreten.